SCHAUENBERG-RACING-TEAM
SCHAUENBERG-RACING-TEAM

SCHAUENBERG-RACING-TEAM  2018

Eva-Maria beim Hegau Bike Marathon

 

Am vergangenen Sonntag startete ich beim Hegau Bike Marathon in Singen. Kurz und knackig stand dort mit 31km und 650Hm auf dem Programm.

Die Startphase verlief gut, am ersten Berg hatte ich meinen Rhythmus gefunden. Nach dem zweiten Anstieg bekam ich plötzlich Seitenstechen, sodass ich an Geschwindigkeit herausnehmen musste.

In gefühltem Schneckentempo quälte ich mich die nächsten Anstiege hinauf und konnte mich zum Glück motivieren und das Seitenstechen in den Griff bekommen. Nach einer halben Stunde war ich wieder in der Lage auf der Ebene Tempo zu machen.

Auf den Trails hat sich mein Techniktraining in den Tagen zuvor bezahlt gemacht.

Die letzten beiden Anstiege waren noch einmal heftig, da nun noch Krämpfe hinzukamen. Schlussendlich war ich froh die Ziellinie überquert zu haben. Trotz des suboptimalen Rennverlaufs, war ich über die geringen Zeitabstände sehr glücklich. Mit 3:23min Rückstand auf die Erstplatzierte fuhr ich auf Platz 5 in der Gesamtwertung und Platz 3 in meiner Altersklasse.

Der Schauenberg "Zug" rollt wieder

 

Schauenberg Racing Team auf der Black Forest Ultra Bike Strecke

 

Bei bester Laune und dem dazu passenden Wetter tarfen sich am gestrigen Samstag

9 Fahrer, um sich einem ersten Formtest zu unterziehen.....

Schon am ersten Anstieg auf den Hinterwaldkopf setzte sich eine hoch motivierte Spitzengruppe ab, der Rest ging die Ausfahrt etwas zurückhaltender an.

In Titisee angekommen waren dem Team die erstaunten Blicke der meist asiatischen Touristen sicher.

Nach einem Hürdenlauf über umgestürzte Bäume im Bärental, kam die Gruppe dann zum Ersten Wassertanken am schönen Raimatihof an.

Nach der Auffahrt zum Rinken ging es über das Zastlertal hinunter zur Kluse und weiter zum Stollenbach.

Die rasante Abfahrt nach Oberried zauberte ein starhlendes Lächeln in die Gesichter der Fahrer und es wurde beschlossen den letzten Berg der originla Marathon Strecke zu streichen und statt dessen den Biergarten in Kirchzarten anzusteuern.

 

Bei einem kühlen Waizen und Käsekuchen fand diese tolle Ausfahrt einen würdigen Ausklang und es wurden schon wieder Pläne für weitere Unternehmungen geschmiedet........man darf gespannt sein.

 

 

Tobi Wörne und Dirk Selinger auf Mallorca

 

Unsere relativ späte Anreise am Freitag hatte zur Folge das wir am Tag 1. nur ein wenig einrollen konnten. Auf dem Weg nach Betlem konnten wir gleich spüren, was uns die Tage so erwartet: viel Wind / ausbaufähige Temperaturen. 
 
Am Samstag mussten wir auf Grund des parallel statt findenden „Mallorca 312“ Rennen, in den Bergen ausweichen, da die meisten und attraktivsten Strecken gesperrt waren. So wurde sich flach eingefahren bevor wir den Orient beidseitig erklommen. Abschließend ging es dann über Sa Calobra, die Sperrung war mittlerweile aufgehoben, zurück nach Alcúdia. 
 
Tag 3 ließen wir gemütlich angehen - flache Tour nach Cala Radiada und zurück. Da die Beine von den gestrigen 200 km müde waren und tags darauf unsere „Königsetappe“ anstand, würden es lediglich 93 km, welche aber durch die herrschenden Sturmböen durchaus anstrengend waren. 
 
Manchmal muss man aus der Not eine Tugend machen - das war das Motto vom Montag. Da der Transfer Bus nach Andratx nicht fuhr, radelten wir von Alcúdia über Palma nach Andratx - dem Startpunkt des Küstenklassiker. Unser Zwischenziel war Port Soller, da hatten wir um 15 Uhr ein Date. Mit viel Druck auf dem Pedal schafften wir es auf den Punkt in Sóller zu sein und erwischten so die letzte Fähre nach Sa Calobra. 45 Minuten Schifffahrt waren eine gelungene Abwechslung - ebenso das wir heute mal nicht den Puig Major erklimmen mussten. Über Mallorcas berühmteste Passstraße ging es dann wieder zurück nach Alcúdia. Ein weiterer 200er war geschafft. 
 
An unserem letzten Tourtag besuchten wir noch einmal die inoffizielle Kuchen Hauptstadt Mallorcas: Petra. Eine gemütliche Tour über Manacor war der Abschluss unserer diesjährigen Saisonvorbereitung. 
Insgesamt ca. 610 gefahrene Kilometer und ca. 8000 erklommene Höhenmeter haben wir bewältigt - und alles Sturz- und Pannenfrei. 
Tobi Simon beim Rucksacklauf 2018
 
Das letzte Abenteuer
 
Ein kleines Abenteuer ist es tatsächlich, wenn man mit etwa 100 Langläufern aus einem Reisebuss irgendwo im Scharzwald unterhalb des Feldbergs auf einer Wiese ausgesetzt wird. Schneemangel ist der Grund für diesen ungewöhnlichen (aber gelungenen) Start auf die auf 50 km verkürzte Strecke. Dieses Jahr war der Rucksacklauf das erste Mal als Option mit Skatingski fahrbar. Wobei: "fahrbar"?! Es wäre kein Abenteuer, wenn tatsächlich alles fahrbar wäre. Einmal stapft man wie ein Schneeschuh-Tourist durch tief verschneiten wunderbaren Schwarzwald, um auf dem Feldberg auf beinnahe arktischen Bedingungen zu treffen. Eiszapfen an Brauen und Bart. Ein anderes Mal rennt man wie ein Crossläufer eine buckige und leicht gezuckerte Weide zum Wiedner Eck herunter, um dort wieder ausreichend Weiß unter die Latten zu bekommen. Wie als Wiedergutmachung schaufelten die fleißigen Helfer haufenweise Schnee auf die Passstraße beim Belchen, dass man hier einmalig als Langläufer Vorfahrt vor den Autos genießen konnte.
Doch was heißt schon Wiedergutmachung? Das würde hier wohl keiner erwarten. Denn das hier ist ungeschminkter, echter Langlauf im Schwarzwald. Auch so wie ich es aus der Kindheit kenne: Auch mal Mut zu Querfeldein. Auch mal Bodenkontakt. Auch mal Straucheln, Schmunzeln und im Blindflug das Weiß des Nebels mit dem Weiß des Schnees verwechseln. Kein Schneekanone, keine Monotonie, kein Gekünstel, kein Schnick-Schnack. Wobei die Loipen besonders am Stübenwasen wirklich erste Sahne präperiert waren, muss man sagen. Denn natürlich gehören auch die perfekten Bedingungen zum Schwarzwald, damit man mich nicht falsch versteht.
Der vier Kilo Rucksack  - eine schwere Bürde für einige Mitstreiter - war mir persönlich dank meiner Vorbereitung mit meiner knapp doppelt so schweren Tochter, die so fleißig diesen Winter bei mir unter der Jacke mit trainiert hatte, eigentlich keine zu unliebsame Last.
Als 47. kam ich nach 3.30 h ins Ziel. Mein Proviant hätte noch länger gehalten, war ich doch vor einem Jahr zwei Stunden (!) länger unterwegs. Damals zwar mit einer weitaus besseren Form, jedoch auf sehr alten Klassik-Ski - und einer vermutlich unzureichenden Technik. Auf den Skatern hab ich sicherlich auch noch Luft nach oben, aber was ist das doch ein gewaltiger Unterschied! Das war sehr zu spüren und noch mehr zu genießen.
Zuletzt bleibt daher nur der dringende Wunsch all den so motivierten und routinierten Helfern und Veranstaltern zu danken für diesen tollen Lauf! Und dennoch hoffe ich ehrlicherweise mit der nächste Startnummer wieder auf zwei Reifen, nicht zwei Brettern unterwegs zu sein. Aber es wäre halt auch kein Abenteuer, wenn man immer das gleiche tun würde.
 
Tobi Simon