SCHAUENBERG-RACING-TEAM
SCHAUENBERG-RACING-TEAM

SCHAUENBERG-RACING-TEAM  2019

Eva mit toller Leistung beim Ischgl Iron Bike Marathon

 

Zum dritten Mal in Folge nahm ich Anfang August am Ischgl Ironbike Marathon teil. 
Ich hatte mich für die Kurzdistanz angemeldet und ging um 8.35 Uhr bei knapp 10 Grad Lufttemperatur, es hatte nachts geregnet, auf die Strecke.
Meine Taktik bestand darin vom Start weg Gas zu geben und mich über den ersten Berg zu "retten". Kurz nach dem Start wurde ich jedoch schon von einer Konkurrentin überholt- na super, nix mit Taktik. 
Nach kurzer Zeit gelang es mir zu ihr aufzuschließen und sie zu überholen.
Sie hängte sich an mein Hinterrad und klammerte sich fest. Ich dachte mir: "Klasse, jetzt hast du sie bis zum Berg 4km an der Backe und dann wirst du sie nur noch von hinten sehen". Alle Versuche sie in den Wind zu schicken schlugen fehl. Und dann kam der Berg... Die ersten 300m konnte sie mein Tempo noch halten, dann musste sie abreissen lassen, sodass ich frei Bahn hatte. Meine Kraft reichte, das Tempo nochmals zu erhöhen. Schnell machte ich Meter. Als es in die Abfahrt ging, hatte ich mindestens eine Minute Vorsprung, das sollte für den nächsten Wiesenanstieg reichen. Dass ich dort schon fast 3min Vorsprung hatte, wusste ich nicht. Kaum war ich im zweiten Anstieg, fing es an zu regnen. Der darauf folgende Trail bot daher eher wenig Erholung.
Von da an war Zeitfahren angesagt, durch Galtür zurück Richtung Ischgl ging es meist relativ flach dahin. Der letzte Anstieg ca. 5km vor dem Ziel war noch einmal sehr steil. Zuvor hatte ich mich mehrfach vergewissert, ob nicht doch noch eine Frau von hinten anrauschte. Ich konnte etwas Tempo rausnehmen, da ich Sorgen hatte, Krämpfe zu bekommen.
Die letzten 4km waren zum Genießen.
Glücklich fuhr ich als erste Frau und als 28. von allen auf dieser Strecke über die Ziellinie.

Schauenberg Racing Team beim       Schauinslandkönig 2019

 

Am gestrigen Sonntag stand das Bergzeitfahren am Freiburger Hausberg auf dem Rennkalender des Schauenberg Racing Team.

Die Eckdaten mit 11,5km und 800Höhenmetern hören sich zunächst nicht spektakulär an und sind eher eine Ausnahme der sonst geländeaffinen Langstrecken Racer, doch bei einem solchen Lokalderby, bei dem der Spaß im Vordergrund steht, dürfen die "Schauenberger" natürlich nicht fehlen.

 

Mit 9 Fahrerinnen und Fahrer und dem Hund "Pöppel" ging es dann ab 10.30 von der Startrampe am Bohrer auf die kurze, aber sehr intensive Rennstrecke, die für diese Veranstaltung für den Straßenverkehr komplett gesperrt wurde.

Schnell zeigte sich, daß Terrier "Pöppel", der bei Detlef Matzke stielecht in einer Bierkiste auf dem Gepäckträger mitfahren durfte, hier allen die Schau stehlen würde. Den Medienrummel scheint der Hund sichtlich genossen zu haben.....

 

Neben dem Spaß ging es bei diesem Kampf gegen die Uhr natürlich auch um sportliche Erfolge.

 

Bei sehr starker internationaler Konkurrenz konnte die Schauenberg Equipe neben vielen tollen Einzelleistungen einen sensationellen ersten Platz von Carlotta Odenthal in ihrer Altersklasse feiern, obwohl das ihr erstes Rennen für das Team war.... Respekt !!

 

In der Teamwertung, bei der die besten drei Zeiten aller Fahrer eines Teams addiert werden, konnte das Schauenberg Racing Team einen tollen 5.Platz unter 52 Teams erkämpfen.

 

Alles in Allem wieder eine tolle Veranstaltung, auch wenn Petrus pünktlich zur Siegerehrung seine Schleusen öffnete....

 

 

Schauenberg Racing Team beim Ultra 2019 ......

 

Am 23.06.2019 war es wieder soweit ..... Ultra Time......

 

Gut vorbereitet und hochmotiviert war das Team mit 18 Fahrerinnen und Fahrer am Start, was im Nachhinein sogar für Platz3 in der Firmenwertung reichte.

 

Es wurden drei Teams auf drei verschiedenen Distanzen aufgestellt , auf der Ultra, Marathon und Speedtrack Strecke.

 

Zudem waren noch zwei Einzelstarter auf dem Short Track gemeldet.....

 

Auch die Konkurrenz wollte nichts anbrennen lassen, was anhand der Starterliste gut zu sehen war.  

 

Um Punkt 7Uhr wurden die Frühaufsteher in der Kirchzartener Fußgängerzone auf die "Ultra" Langstrecke verabschiedet, gefolgt von den Marathonisten um 7.45 und dem Speedtrack um 12 Uhr ab Todtnauberg.

 

Nach einem packenden Rennen konnten die Schauenberger an die Erfolge der vergangenen Jahre nahtlos anknüpfen und schafften es wieder in der Teamwertung auf allen drei Strecken einen Podestplatz einzufahren.

 

Herzlichen Glückwunsch an alle Finisher, die zu diesem tollen Erfog beigetragen haben...... 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ria beim Rennsteiglauf....

 

Am 18. Mai 2019 war es soweit und ich sollte meinen ersten Marathon laufen. Dafür hatte mir Detlef den Rennsteiglauf herausgesucht, den er selbst schon über 20 mal mitlief und der schon seit Jahren zum schönsten Marathon Deutschlands gewählt wurde.

Der Rennsteiglauf beginnt traditionell damit, dass die über 3200 Teilnehmer das Rennsteiglied singen und gemeinsam zum Schneewalzer schunkeln. Als Detlef und ich singend und schunkelnd bei bestem Läuferwetter im Starterfeld standen, wurde ich langsam nervös und war froh, als es pünktlich um 9 Uhr endlich losging. Ich reihte mich in das schier endlose Starterfeld ein und sah Detlef die nächsten Kilometer nur noch von hinten. Leider ging ab hier aber auch das Leiden los … Mein Magen grummelte. Nachdem ich ein paar Mal in den Wald abbog, sehnte ich die erste Verpflegungsstation herbei, um etwas zu trinken. Diese kam zum Glück auch schon nach 5,81 km und ich trank zwei Becher lauwarmen Tee. Seit dem Start hatte ich einen Ohrwurm: „Diesen Weg auf den Höh’n bin ich oft gegangen …“ summte ich vor mich hin und versuchte so, von Verpflegungsstation zu Verpflegungsstation zu laufen, wo mein lieber Ehemann immer schon gut gelaunt auf mich wartete. Nach 18,80 km kam ich mit schmerzendem Magen an der Turmbaude in Masserberg an und probierte den legendären Haferschleim, der angeblich jedes Powergel in den Schatten stellen würde, denn der sei mit Nährstoffen angereichert, isotonisch und könne vom Körper direkt in Energie umgewandelt werden – und Energie war genau das, was mir jetzt fehlte. Also nahm ich einen Becher Schleim, setzte an und kippte den hellbraunen Brei beherzt hinunter. Nach der Turmbaude führte mich der Rennsteiglauf wieder bergab. Die Muskelverspannungen in den Beinen begannen sich zu lösen, jedoch verkrampfte sich mein Magen immer mehr. Die Strecke machte in diesem Abschnitt einem Crosslauf jedoch alle Ehre! So lief ich auf abschüssigen, schmalen, steinigen und von Wurzeln durchzogenen Pfaden. Schade war nur, dass ich aufgrund meiner Magenprobleme mittlerweile so weit hinten im Starterfeld war, dass meine Mitläufer zwar sehr nett waren, ich aber aufgrund der schmalen Wege oft nicht an ihnen vorbei kam und gehen musste. Mittlerweile hatte ich auch aufgehört zu rechnen, denn meine eigentlich angepeilte Endzeit von 4:30 war in unerreichbare Ferne gerückt und kurz nach der Halbmarathondistanz dachte ich daran aufzugeben, da ich selbst bergab nicht richtig laufen konnte. Nach der für mich landschaftlich schönsten Passage der gesamten Strecke hatte mich auf dem nächsten Teilstück die Zivilisation wieder eingeholt. Die nächsten sechs Kilometer sind wie die ersten fünf durchgehend asphaltiert und führen entlang der Verbindungsstraße  Masserberg und Neustadt am Rennweg. Der Urweg verläuft rechts und die Straße links. Ich wurde also vor die Wahl gestellt: entweder die 150 Höhenmeter auf Asphalt oder über Wurzeln und Steine. Detlef und ich entschieden uns für die Straße, doch ich schaute immer wieder neidisch zu den „Traditionsläufern“ auf dem schmalen Pfad.

Nach 29,2 km kamen endlich der nächste Verpflegungspunkt und mein Retter! Verzweifelt wendete ich mich an die Mitarbeiter des DRK, ob sie irgendetwas für meinen Magen haben, denn ansonsten würde ich hier und jetzt das Rennen abbrechen. Doch tatsächlich zauberte ein netter Herr ein paar Magentabletten hervor, ich füllte meinen Flüssigkeitsbedarf mit sechs Bechern Tee wieder auf und Detlef motivierte mich zum Weiterlaufen. Endlich konnte ich die Strecke wirklich genießen! Nun führte uns der Lauf über einen Wiesenweg zur nächsten großen Aufgabe; der 818 Meter hohe Burgberg stand unmittelbar bevor. Nach diesem wirklich steilen Stück wurde das Profil eher wellig und das Laufen machte mir Spaß. In Dreiherrenstein konnte ich nach 34,30 km noch etwas trinken und wir liefen lachend an dem drehorgelspielendem Mann vorbei, der zufällig „Diesen Weg auf den Höh’n bin ich oft gegangen, …“ spielte. Irgendwie fühlte ich mich von ihm angesprochen. Da es mir wieder besser ging, lief Detlef bis zum nächsten Verpflegungspunkt in Frauenwald vor, denn dort gibt es traditionell neben den typischen Läufergetränken auch Köstritzer Schwarzbier. Als ich dort ankam, saß er schon plaudernd mit einem großen Becher des dunklen Gebräus neben ein paar Jungs auf der Bank. Ich trank vorsichtshalber wieder nur einen Tee und aß ein Stück Banane. Jetzt waren nur noch 5,1 km zu laufen und ich stellte mir meine kleine Strecke im Dreisamtal vor, die ich zwei Wochen vorher noch gejoggt bin. Ab Kilometer 39 ging es zwei Kilometer leicht bergab und wir konnten schon den Stadionsprecher und laute Musik hören. Doch auf den letzten 900 Metern waren noch knackige 100 Höhenmeter zu überwinden. Ich lief erschöpft und von den klatschenden Zuschauern und Detlef vorangetrieben die enge Gasse hinauf, bog in die Stadiongerade ab und nun trennte mich nur noch eine Linkskurve vom sehnsüchtig erwarteten Zieleinlauf. Detlef ließ mich zuerst über die Ziellinie laufen, wo mir eine freundliche Frau mit den Worten: „Herzlichen Glückwunsch!“ eine Medaille um den Hals legte.

Nun war es endlich geschafft. Mein erster Marathon. 42,195 km, 740 Höhenmeter in einer Zeit von 5 Stunden 26 Minuten. Hier gibt es auf jeden Fall noch Verbesserungspotential. Doch Detlef hat schon vorgesorgt und uns beide fürs nächste Jahr angemeldet! Irgendwie freue ich mich auch darauf, denn die Landschaft des Laufes ist wirklich einzigartig und die Streckenposten wie auch alle Mitläufer waren immer sehr freundlich und hilfsbereit. Wer sich also von den Höhenmetern nicht abschrecken lässt, dem kann ich diesen Lauf wirklich nur empfehlen.

 

 

 

 

Das Schauenberg Racing Team auch 2019 wieder auf Erfolgskurs
 
Mit den sommerlichen Temperaturen steigt auch die Form der Schauenberg Racer, was sich beim gestrigen Waldhaus Bike Marathon mit drei Podestplätzen bestätigte.
Bei absolutem Kaiserwetter belegte das Schauenberg Racing Team 1 den ersten Platz, das Team 2 den drtten Platz und das Team 3, das als "mixed Team" an den Start ging, ebenfalls  Platz 3 in der Teamwertung.
Bei den Damen belegte Eva Maria Dorer als Einzelstarterin einen sehr guten 6.Platz.
 
Das Team ist gerüstet für das Lokal-Derby beim Ultra Bike Marathon in Kirchzarten......

Eva beim Hillclimb in Bühlertal

 

Heute startete ich beim Bühlertaler Hillclimb mit 11,5km und 770Hm.
Strahlender Sonnenschein begrüßte mich in Bühlertal, bester Laune fuhr ich mich warm und begab mich zeitig an den Start. Zehn Minuten vor dem Startschuss donnerte es heftig, pünktlich zum Start begann es zu regnen wie aus Kübeln, kurz darauf verwandelte sich der Regen in Graupel. Nach wenigen Minuten war ich nass bis auf die Haut. Bei jedem tritt schwappte Wasser aus meinen Schuhen. 
Meine Taktik defensiv zu starten und die letzten 5 Kilometer aufzudrehen verwarf ich während des Rennens. Es ging irgendwann nur noch darum durchzukommen.
Im Ziel war ich dann doch etwas überrascht über meine Zeit, die nur geringfügig langsamer war als letztes Jahr. Platz 2 in meiner Altersklasse war ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis für mich.

Saisonauftakt des Schauenberg Racing Team in Singen

Bei frostigen 7Grad machten sich am heutigen Muttertag vier Schauenberger auf den Weg um beim traditionellen Saisonauftakt dem Hegau Bike Marathon in Singen an den Start zu gehen.

Die Stimmung im Team war wie immer super, alle Fahrer strahlten mit der nun endlich etwas wärmenden Sonne um die Wette.

Während Eva Maria Dorer in der Damenklasse die 31km Strecke unter die Stollen nahm , stellten sich Tobi Matt, Tobi Simon und Peter Leonhard in den Startblock des 49km THÜGA Team Cups.

Punkt 10.50 Uhr ging es für die drei Jungs auf die Strecke, die durch den Regen der Vortage stellenweise viel Konzentration erforderte, um im Sattel zu bleiben.

Das Starterfeld über die 31km Runde, zu dem auch Eva Maria gehörte wurde dann 15 Minuten später ins Rennen geschickt.

Trotz sehr starker Konkurrenz konnte das Schauenberg Trio nach starker Teamleistung einen respektablen 6.Platz erkämpfen und Eva Maria durfte einmal mehr Höhenluft schnuppern, sie belegte einen sensationellen 2.Platz bei den Damen und durte aufs Podest steigen.

 

Herzlichen Glückwunsch Eva, tolle Leistung.....

 

 

Schauenberg Racing Team beim Freiburger Stadtmarathon

Nach 1:24 h und 1:28 h sind die Schauenberger Simonbrüder, Chrissi und Tobi den Freiburger Halbmarathon gelaufen.

Unweit eines großen, blau-gelben Möbelhauses sitzen wir im Auto und sehen vor Regen auf der Windschutzscheibe kaum den grauen Himmel. Bis zur letzten Minute hoffen wir auf Besserung und werden enttäuscht. Jetzt nicht schwarz malen. Nass nach wenigen Sekunden rennen wir zur Messe und werden von der bunten Läufermasse geschluckt. Immerhin 13.000 LäuferInnen aller Couleur hier. Ab in den grünen, schnellsten Startblock. Ganz hinten, aber egal. Peng! Los gehts. Silbern glitzern die Pfützen und Rinnsale durch die nun hunderte Sohlen peitschen und pflügen. Wir entfernen uns voneinander. Der Jüngere rennt wie angekündigt voran. Jeder findet seine Pace, schwarze und nüchterne Zahlen auf der Uhr. Bei Halbzeit steht eine grandiose, orangene Schauenberg-Unterstützer-Garde. Das beflügelt. Jetzt nicht blau gehen, nein. Immer wieder unter rosa Magnolien hindurch, an gelben Frühblüher-Beeten entlang, vorbei an zartem Frühlingsgrün. Dann wartet das braune, rutschig-hubblige Kopfsteinpflaster. Alles geht gut. Tausende Silhouetten der Läufer- und Zuschauerschar spiegeln sich in den Innenstadtschaufenstern und dem Schwarzen Diamanten, der Uni-Bibliothek. Die Blaue Brücke läutet das Finale ein. Das wird für beide Brüder unabhängig voneinander schwerer als vermutet. Die Beine werden langsam hart wie der graue Beton der Häuserschluchten. Ein rotes Tuch die Waldkircherstraße zur Kaiserstuhlstraße hoch. Unsere orangen Teamkollegen reißen uns aus der mittlerweile bleiernen Lethargie. Chrissi ist schon im Ziel und wartet. Ich sehe die knallroten Zahlen am Zielbogen. Noch 15 Sekunden zur magischen 1:30 Stunden-Marke der Brutto-Zeit. Ich treffe sie auf den Punkt, netto bleibt ein Puffer. Ziel erreicht, Farbe bekannt.

Später auf dem Sofa liegend wünsche ich mir einen dieser motorisierten Seilzüge, die bei Chrissi in der Radwerkstatt an der Decke hängen, um mich wieder in die Vertikale zu hieven. Meine Tochter hat nach ihrem Mini-Marathon-Debüt wohl keine Nachwehen und will raus. Rennen, Trampolin, Fußball, Laufrad! Gut, Bewegung soll ja helfen. ... Sie hilft!

 

......Und auch Ángel Martínez, ein Mitarbeiter unseres Hauptsponsors war mit am Start. Mit einer respektablen Zeit von 1:42 h absolvierter auch er den Halbmarathon.

 

Herzlichen Glückwunsch an alle zu den tollen Leistungen.....

 

 

Die Simon Brüder

 

 

" On Tour"......